Junge Union Hilden kritisiert erneute Kandidatur von Birgit Alkenings

Schon seit einigen Jahren läuft die Stadt Hilden ihren reichhaltigen Chancen hinterher. Richtig ist: Hilden ist eine lebenswerte und schöne Heimat mit einem reichhaltigen Angebot kultureller Möglichkeiten. Falsch ist jedoch: Dies ist nicht das Ergebnis der Person, die in der Stichwahl am 15. Juni 2014 von den Hildener Bürgerinnen und Bürgern gewählt worden ist. Seit Jahren läuft es im städtischen Rathaus nicht mehr rund – im Gegenteil: Die Positionen, die sich die amtierende Bürgermeisterin aufs Plakat schrieb, wurden am Tag nach der Wahl verworfen. Politische Fehlentscheidungen und Verwerfungen innerhalb des Rathauses häufen sich – und zwar so sehr, dass dies bereits längst die Hildener Bürgerinnen und Bürger erreicht hat.

Umso erstaunter zeigt sich der Stadtverband der Jungen Union Hilden darüber, dass die amtierende Bürgermeisterin, Birgit Alkenings, zuletzt im Artikel der Rheinischen Post vom 3. Januar 2019 ihre Bereitschaft erklärt hat, für eine weitere Amtszeit in Hilden zu kandidieren. Dies zudem ohne Nennung eines einzelnen inhaltlichen, politischen Anliegens.

„Die Amtsträgerin befindet sich in der entscheidenden Phase ihrer Amtsperiode. Ein Zeitpunkt – auch für sie – zu rekapitulieren was erreicht, was nicht erreicht und was falsch gemacht worden ist. Augenscheinlich ist ihr Ergebnis dieses Prozesses jedoch ein anderes als von sehr vielen Hildener Bürgerinnen, Bürgern und Verwaltungsangestellten, die sich einen Wechsel an der Verwaltungsspitze herbei sehnen,“ berichtet Michael Wegmann, Vorsitzender der Jungen Union Hilden. „Es ist höchste Zeit für die Bürgermeisterin der Stadt Hilden anzuerkennen, dass sie die Probleme der vergangenen Jahre nicht lösen konnte. Entgegen ihren Äußerungen wurde die Flüchtlingskrise nicht durch ihre Person, sondern durch die gemeinsame Erfahrung des ehemaligen Beigeordneten Reinhard Gatzke, der damals kurzfristig sogar seinen Urlaub abbrach, sowie Frau Michaela Neisser bewältigt. Ein Schulentwicklungsplan, der zu Lasten der Astrid-Lindgren-Schule geht, wurde im Haupt- und Finanzausschuss rasch gegen eine Mehrheit der im Fachausschuss für Schule und Sport vertretenden Mitglieder beschlossen. Damit wurde wissentlich die Kompetenz des Fachausschusses untergraben. Ein nächtliches Tempolimit von 30 km/h auf den Verkehrsadern Hilden, trägt nur bedingt zum Umwelt- und Lärmschutz bei. Vielmehr wird der Verkehr noch mehr, als ohnehin schon gelähmt. Von der allgemeinen Hildener Verkehrsproblematik zur der die CDU Fraktion im Jahr 2015/2016 viele Anträge stellte, die allesamt abgelehnt worden sind, und der haushaltlichen Finanzschieflage ganz abgesehen. Dies sind nur einige der Punkte, an denen die Stadtspitze schlicht versagt hat,“ erläutert Michael Wegmann weiter.

Die Junge Union Hilden wünscht sich für die kommende Kommunalwahl im September/Oktober des Jahres 2020 eine/n Kandidatin/en, die/der sich nicht nur über Jahre für die Stadt verdient gemacht, sondern einen Plan und eine Vision hat, wohin sich Stadt Hilden in den kommenden 10-20 Jahren konkret entwickeln soll.

Aus diesem Grund hat der Vorstand der Jungen Union Hilden zuletzt signalisiert, dass deren Mitglieder auf ihrer Mitgliederversammlung am Samstag, den 01. Juni 2019, eine Wahlempfehlung für die Aufstellungsveranstaltung zur Bürgermeisterkandidatur der CDU Stadtverband Hilden aussprechen werden.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit unserer Mutterpartei, der Christlich-Demokratischen Union, eine/n fachkompetente/n, erfahrene/n Kandidatin/en nominieren werden, die/der mit ihrer/seiner Vision des zukünftigen Hildens, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt überzeugen und einen Wechsel an der Verwaltungsspitze herbeiführen kann,“ so Wegmann.

 

Sonntag, der 06. Januar 2019