Kommentar zum RP-Artikel: „Warrington-Platz: Politik hat ein Problem“ vom 12. März 2016

 

Die Junge Union Hilden begrüßt die Initiative der Stadtverwaltung der statt gefundene Bürgerinformation zum Umbau des Warrington-Platzes, kritisiert allerdings deren Ergebnisse, dass sich die Fokussierung der Umgestaltung zukünftig auf das Gewerbe beschränken soll.

Soweit der Platz in einem gutem Zustand ist, trifft es der Leitspruch der Verwaltung „Gutes Besser zu machen“ auf den Punkt. Trotz der eigentlichen Hauptaufgabe durch das IHK-Projekt das Gewerbe der Hildener Innenstadt aufzuwerten, sollte man auch die Anliegen der jugendlichen Personen in Hilden nicht vernachlässigen.

Ein wichtiger Faktor dafür ist es in unmittelbarer Nähe der Innenstadt auch für Kinder eine Spiel-, bzw. Erholungsmöglichkeit zu gestalten, die weiterhin gut ausgestattet bleibt.

Im Rahmen der finanziellen Lücken der Stadt Hilden wird bereits an Reparaturmaßnahmen und an dem kommunalen Medienentwicklungsplan in unseren Schulen drastisch gespart.

Wir fordern daher, dass die eingeplanten Gelder für die Umgestaltung des Warrington-Platzes weiterhin für Jugendliche eingeplant werden.

Ein weiters Problem, das wir am oberen Bereich des Warrington-Platzes sehen sind die drohenden „Angsträume“. Vor allem Frauen und Kinder sind durch die schlecht ausgeleuchteten Bereiche davon abgeneigt den Warrington-Platz als Durchgangsweg zu nutzen. Wir sind der Meinung, dass dieses Problem schnell durch zusätzliche finanzielle Mittel, notfalls auch durch den Verfügungsfonds, gelöst werden sollen.

Die spontan auftretenden Lärmbelästigungen in nächster Nähe zu einem Kinderspielplatz und in der direkten Innenstadt sind auch für uns gänzlich nicht nachvollziehbar. Mal ganz im ernst: Die direkte Wohnlage im Stadtzentrum und in Nähe eines Kinderspielplatzes erzeugen nun mal Lärm, auch nachts!